Freitag, 31. August 2012

In memoriam... oder auch: ich habe mich getraut...


... und habe "Ja" gesagt - und zwar zu meinem ersten Tattoo.







Ich wollte ja schon seit Jahren immer mal wieder ein Tattoo und der Wunsch war ja nie ganz verschwunden. In Wirklichkeit bin ich nur ein ziemlicher Angsthase gewesen und habe immer wieder Rückzieher gemacht.

Mir geht's auch aktuell nicht so gut, aber das Tattoo musste trotzdem sein und ich konnte auch nicht länger warten. Dafür, dass ich erst Jahre überlegt habe, wusste ich dann plötzlich doch ziemlich rasch, was ich wollte. Da hat mich das Dahinscheiden meines kleinen Pys sozusagen sprichwörtlich beflügelt und mir auch den fehlenden Mut gegeben, dass Projekt des Tättowierenlassens endlich durchzuziehen.
Ich wusste immer schon, dass ich gern ein Tattoo hätte, das Flügel beinhalten sollte. In letzter Zeit hatte ich auch mehrmals mit dem Gedanken an Pfoten gespielt. Irgendwie war es dann doch nicht mehr so schwer, eins und eins zusammenzuzählen und zu dem Ergebnis zu kommen.

Jetzt trage ich nun also seit gestern ein Tattoo etwas höher als am Handgelenk und auf der Arminnenseite. Gewählt habe ich den linken Arm, weil links ja die Herzseite ist und ich dies überaus passend fand, um die Liebe zu meinen Tierchen zu symbolisieren.



Zur Bedeutung meines Tattoos: 

Zum Einen ist es für mich Symbol der Erinnerung - und zwar nicht nur an meinen kürzlich verstorbenen Kater Pythagoras, sondern an alle meine bisher verstorbenen Tierchen. Ich möchte damit jedoch nicht nur ihr Leben und ihren Tod ehren. Das Tattoo ist für mich auch Symbol dessen, wie sehr ich mich ganz im Allgemeinen zu Tieren und im Besonderen zu meinen persönlichen Tierfreunden hingezogen fühle.
Ich denke, dass alle tierischen Begleiter ein Geschenk des Himmels sind und reinen göttlichen Ursprungs entstammen. Schon als kleines Kind habe ich eine starke Verehrung und Liebe für Tiere empfunden. Ich denke, dass kaum eine andere Form von irdischen Lebewesen zu solch reiner, bedingungslosen Liebe fähig sind, wie es Tiere sind.
Auch wenn ich Engel als energetische Wesen verstehe, so sehe ich Flügel doch als schönes Symbol für sie an. Eine Feder - in meinen Augen das Symbol für Leichtigkeit, Freiheit aber auch Reinheit - und viele weitere Federn bilden für mich das Netz der Stärke, Liebe und Reinheit: Flügel eben. Die Flügel in meinem Tattoo symbolisieren für mich einerseits das Geleit der Engel für meine lieben Tierchen, andererseits die allgegenwärtige Liebe der Schöpferkraft, der wir entstammen.
Den Heiligenschein sehe ich als Bild für den spirituellen Kanal, durch den liebevolle, starke Lichtenergie strömt.   

Trotz der doch recht schnellen Tättowieraktion hat dieses Tattoo für mich also eine tiefgreifende Bedeutung und uch habe nicht überstürzt gehandelt, wie es sich vermuten lässt, auch wenn die Umstände und meine generelle Verfassung zur Zeit darauf eventuell schließen lassen könnten.






Tättowieren und Nachsorge:

Eigentlich hatte gestern nur meine Mutter einen Termin, um ihr Tattoo nachstechen zu lassen. Ich habe sie begleitet und wir haben es geschafft, den Tättowierer zu überreden, mich auch ohne Termin mit meinem ersten Tattoo zu beglücken, sollte am Ende noch genügend Zeit übrig sein.

Ich war schon seit dem Entschluss, dieses Mal wirklich alles durchzuziehen und mir das Tattoo machen zu lassen, ziemlich aufgeregt. Als ich dann bei meiner Mom dabei sein konnte, hat mich die Faszination gepackt und ich habe es sehr genossen, zusehen zu können. Das Handwerk ist einfach total toll, faszinierend und eine echte Kunst und das Gespräch mit dem Tattooartist war auch sehr angenehm und tiefgründig.

Als Mom fertig war, war ich dann an der Reihe, mein Tattoo zu bekommen. Ich dachte erst, ich könnte es im Sitzen durchziehen, da es sich ja nur um ein vergleichsweise kleines Tattoo handelte, aber mein Kreislauf hat das dann doch nicht ganz mitgemacht und nach den ersten - ich schätze drei Minuten - musste ich mich dann doch hinlegen. Der Tättowierer hat dabei super reagiert und blieb ganz ruhig, was mich ebenso schnell beruhigt hat. Die ganze Atmosphäre war ohnehin sehr angenehm und es fiel mir sehr leicht, Sympathie und Vertrauen zu entwickeln.
Man muss an dieser Stelle vielleicht auch wissen, dass ich schon beim Blutabnehmen regelmäßig zusammenklappe. Meine Psyche kommt auf Blut oder die Vorstellung irgendwelcher Fremdkörper in meiner Haut einfach überhaupt nicht klar und meine Systeme machen schon bei der Vorstellung daran einen Abgang. Ich war schon froh, dass ich nicht bereits abgeklappt bin, als Mom ihren Nachstich bekam, und ich sogar ganz genau hinsehen konnte. 
Man hat aber auch kein Blut gesehen und die sehr angenehme Präsenz des Tättowierers hat mich gut entspannen lassen.

Ich blieb dann für die restliche Prozedur einfach liegen und habe auch nicht weiter zugesehen, wie ich tättowiert worden bin. Demnach habe ich hauptsächlich auf den Schmerz geachtet - auch wenn ich mir zunächst nochmal kurz die Dekoration des Raumes ansah. Ich habe es versucht, so zu handhaben, wie ich es in meiner Ausbildung gelernt habe und dem Schmerz einfach Raum zu geben und ihm zu gestatten, präsent zu sein, weil er so leichter hinzunehmen ist und eher wieder schwindet.



Tat es weh?

Nein zu sagen, wäre gelogen. Aber: der Schmerz war nichts im Vergleich zu der Vorstellung des Schmerzes, die ich vorab hatte. 
Am unschönsten empfand ich den Vorstich. Dieser hat mich gedanklich einfach irgendwie geekelt, weil er in mir das Gefühl ausgelöst hat, dass ein metallischer Gegenstand einfach durch meine Haut gezogen wird und das gedankliche Bild dessen schlimmer war, als die Realität. Der Vorstich hat mir auch mehr weh getan, als die Schattierungen. Aber hauptsächlich empfand ich den Schwerpunkt des Tättowiervorganges eher als psychisch-emotionale Belastung, anstelle eines physischen Schmerzes. 

Im Übrigen kann ich auch anmerken, dass ich das Geräusch des benutzen Instrumentes als sehr angenehm empfand. Anstelle dessen, dass es mir auf die Nerven ging, wie ich es von einigen Aussagen Bekannter und Freunde kenne, hat es mich entspannt. Es war einfach ein angenehmes Surren.

Am Ende konnte ich dann auch erfühlen, welche Stelle des Motivs gerade tattöwiert wurde, worauf ich stolz war, weil es mir zeigte, dass ich in meinen Empfindungen war und meinen Körper gut wahrnahm.




Bilder?

Leider habe ich im Studio keine Fotos gemacht und auch ohnehin vergessen zu fragen, ob das überhaupt möglich ist. Ich hätte gern zumindest ein Bild gehabt, aber die Erinnerung ist ja eh in mir festgehalten. 

Ich zeige Euch aber trotzdem noch einige Fotos, die gestern entstanden sind, weil sich ja irgend jemand von Euch dafür interessieren könnte, selbst noch keine Erfahrungen hat und neugierig ist, und so weiter... 


Das Tattoo mit Folie gesichtert - und noch etwas ersichtliches Wundwasser.

Nach der Wartezeit konnte die Folie endlich entfernt werden. Mom half mir, damit ich einen Arm für die Kamera frei hatte.

Das Tattoo wurde gesäubert - von Wundwasser und Farbe.

Ordentlich getrocknet wurde es auch.

Und anschließend mit einer nötigen, wichtigen Pflege versorgt.


Als ich gestern dann fertig war, war ich total happy und mein Adrenalinspiegel war so hoch, dass ich das Gefühl hatte, von hier daheim bis nach Heidelberg laufen zu können (ich wohne nahe bei Berlin). Mein Kreislauf war immer wieder dabei, am Rad zu drehen, aber nun darf man ja auch nicht vergessen, dass ich keineswegs wie im Idealfall ans Tättowieren heran gegangen bin und ich ohnehin schon angeeckt war. 
Ich war gestern einfach extrem glücklich über das Tattoo und kam mir vor, wie betrunken vor Freude und Erleichterung. 




Und heute? Der erste Tag, an dem ich mit dem Tattoo wach geworden bin?

Es ist einfach ein geiles Gefühl, dass das Tattoo immer noch da ist und das alles kein Traum war! 

Die Haut ist natürlich noch angeeckt und mein Arm ist auch noch etwas geschwollen, aber das ist ja normal.

Ich bin einfach immer noch total happy, dankbar dafür, dass Dank des East Tattoos alles so super geklappt hat, dankbar auch meiner Mom für dieses tolle Vorabgeburtstagsgeschenk und vorallem auch stolz auf mich selbst, dass ich es endlich durchgezogen habe. Ich fühle mich ein Stück weit gewachsen und glücklich mit meiner Erfahrung. Ich habe mich überwunden und endlich den Mut gefunden und mein Körpergefühl hat nochmal einen richtig positiven Kick bekommen.



Heute haben mir meine Jungs dann noch etwas für weitere Aufnahmen Model gestanden. Es ist aber gar nicht so leicht, diese Körperstelle allein zu fotografieren, erst recht nicht so, dass das Tattoo richtig herum zu sehen ist. Dazu kommt, dass man ja noch durch den Glanz der Tattoopflege eine kleine Erschwerniszulage beim Fotografieren hat, da man diesen auf den Fotos umngehen muss...


Hier sieht man die Schwellung noch ganz gut. Katzenmodel: Ethan Calanthe Galilei (Kuhchen)

Das Motiv richtig herum. Katzenmodel: O'Malley

Katzenmodel: O'Malley



Ich habe auf den heutigen Fotos im Übrigen mal den kleinen Ausschlag wegretuschiert, damit er das Bild nicht so verschandelt und nicht vom eigentlichen Tattoo ablenkt. 





Tattoo & Piercing Studio meines Vertrauens: 

Für alle Interessierten:
Das Tattoo habe ich im East Tattoo in Schöneiche bei Berlin stechen lassen.





Schaut Euch ruhig mal die Homepage an - dort sind in der Galerie einige interessante Tattoos, aber auch Piercings ausgestellt. Für Facebook-Fans gibt es auch noch die passende Facebook-Seite, die Ihr finden könnt, indem Ihr HIER klickt.



Montag, 27. August 2012

Ruhe sanft, Schwarzfresschen...!


Das schlimmste an Tierarztbesuchen ist, wenn man seine lieben Tierfreunde nicht mehr mit nach Hause nehmen kann, bzw. nur noch ihre Hülle mitnehmen kann. 
Heute ist genau dieser Fall eingetreten. 

Schon seit Längerem ging es unserem kleinen Racker nicht mehr wirklich gut, nur hat sich nicht feststellen lassen, was er hatte. 
Heute, nachdem ich von der Arbeit nach Hause kam, machten sich meine Eltern mit meinem lieben Pythagoras erneut auf den Weg zum Tierarzt, weil er sehr schlecht ausah, seine Medizin nicht nehmen wollte und auch nichts fraß. Daraufhin wurde er dann operiert und der Tierarzt sagte uns, er würde sich bei uns melden, wenn er etwas festgestellt hätte. Der Anruf kam viel zu früh, als dass es eine gute Nachricht hätte sein können. Mein Kleiner hatte schon zig Tumore gebildet. So hieß es, heute Abschied nehmen zu müssen. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich unseren kleinen Py - seine körperliche Hülle - vom Tierarzt abgeholt und anschließend haben wir ihn dann im Garten begraben. 
Ich habe ihn selbst - in eine Decke gehüllt - ins kleine Grab gelegt. Das war mir wichtig. Er war mir immer sehr nah und ich ihm. Sowie ich das Haus betreten habe, kam er an. Er hat so gern auf meinem Bauch gelegen, weil es dort so weich war und man so gut mit den messerscharf-bekrallten Pfötchen pfoten konnte. Ich habe immer zu ihm gesagt "Komm' her, Mama ist weich" und dann kam er an und hat es sich auf meinem Bauch bequem gemacht. Ich habe den Kleinen praktisch von klein auf aufwachsen sehen und war seine Katzenmama... 

Py - meine kleine Scharzfresse, unser Scheißerchen, Bauernlümmel, Stallbursche... Er war wohl unser auffälligstes Tierchen, weil er immer am meisten geredet hat, manchmal so sehr, dass es fast etwas genervt hat. Er war für jeden Schabernack zu haben, tatzte aus dem Hinterhalt nach uns, wenn wir am Kratzbaum vorbeigingen. Er forderte sich ein, was auch immer er wollte. Er liebte es, mit Papiertaschentücherpackungen zu spielen und allerhand Dinge auf diebische Weise zu entwenden. 
Wenn es irgendetwas gab, das man auslöffeln konnte, so war er dabei. Gerade deshalb wird es so auffällig sein, dass er fehlt...
Py hat sein Leben gelebt. Schnell, auffällig, laut. Er war wirklich charakterstark. Ich werde ihn so vermissen, mein kleines Scheißerchen...    











Ich musste das jetzt einfach hier schreiben... Weil ich es einfach teilen musste...
Weil er es verdient hat, Erwähnung zu finden.

Ich weiß, dass er es jetzt besser hat, glaube ja auch an ein Leben nach dem Tod. Aber die egoistische Seite von mir vermisst ihn dennoch.
Es schmerzt, auch wenn die Erinnerung an ihn bleibt.
Wie soll man seinen kleinen Tierfreunden erklären, dass ihr jahrelanger Freund nicht nach Hause kommen wird, wenn sie nach ihm suchen?! Es tut so weh, das zu sehen....


Ich muss morgen früh raus, gleich morgens vor Gericht erscheinen und dann noch zig Klientengespräche durchstehen, bis in den Abend hinein. Ausgerechnet morgen ist der längste Arbeitstag der Woche. Ich fühle mich nicht danach, ins Bett zu gehen und zu schlafen. Und irgendwie doch wieder schon... Ich fühle mich nicht danach, das Haus zu verlassen oder irgendwelche Leistung zu erbringen.

Ich werde jetzt noch ein bisschen an meine kleine Schwarzfresse denken, ihm alles Gute wünschen auf seinem Weg...

 Das Leben geht ja weiter... Manchmal ist es nur schwerer zu ertragen....







Pythagoras 
R.I.P.


"Everything is everything
Everything is everything
But you're missing"
(Bruce Springsteen)








Montag, 16. Juli 2012

"Pearl Shiny" iPhone Case

Here, Kitty, Kitty.... 


Heute bezieht sich mein Eintrag mal nicht auf Beauty, aber auf etwas Stylisches, nämlich auf mein neues iPhone Case.
Es hat sich bei mir hier so viel Make up Kram angesammelt, denn ich Euch unbedingt noch zeigen muss... Da wird es demnächst auch ganz sicher etwas zu geben. Ich kam hier leider in letzter Zeit auch nicht ganz hinterher... Tut mir sooo Leid!
Ich hoffe, dass Ihr mit der Vorstellung des iPhone Cases erst einmal wieder das Lebenszeichen von mir wahr nehmt...

Also, zum Case:
Ich habe es mir vor einer Weile bei ebay bestellt und es, genauer gesagt, extra aus Korea importiert.
Seit ich die Jetoy Katzen kennengelernt habe, habe ich mich regelrecht in sie verguckt.






Jetoy ist eine Marke aus Korea und steht für:

"Join – Towards something in the memory joined with you
  Expectation – Fluttering of one spoon and an armful of expectation
  Take – Can take you along the place where you desired
  Once – Once dreamed ever at one time
  Youth – Into the story like a fairy tale, your childhood"





Das Case ist für das iPhone 4 ausgelegt und hat eine Größe von 63 x 120 x 12 mm. 

Leider kann ich Euch nicht sagen, ob es auch für das iPhone 4S erhältlich ist bzw. passt, da ich "nur" das iPhone 4 und das 3G besitze und noch keine genaue Angabe dazu gefunden habe.


"Unangezogen" sieht das ganze von Innen so aus:




Die Innenseite der Hülle ist strahlend weiß und von kleinen Vertiefungen geprägt, die aber auf der komplett glatten Seite von außen dann nicht mehr sichtbar sind, aber dafür sorgen, dass das iPhone einen recht guten Halt findet.

Ich bin total begeistert von dem Case, da ich es einfach total süß finde und es ans iPhone angebracht auch super sitzt. Es ist stabil und grifflig, lässt sich aber leicht aufziehen und verwackelt dann nicht.
Und die Illustration finde ich einfach total schön!




Was mir auch gefällt: Die Öffnungen für die Kamera, die Lautsprecher, die Ladestelle, etc. sitzen alle perfekt und überdecken nichts.




Und als letztes zeige ich Euch mal, wie das Ganze dann von vorn aussieht - dabei könnt ihr dann gleich auch mein Wallpaper sehen:





Einhörner und Katzen.... Merkt man, dass ich Tiere mag und einen Hang zu putzigen Darstellungen habe?!

Für das Case habe ich umgerechnet ca. 14,- € bezahlt und ich finde, dass es das Geld auch wirklich wert war. Ich werde mir bestimmt noch ein, zwei andere Jetoy iPhone Cases besorgen - wenn ich mal wieder Geld dafür habe. Für den Moment reicht mir dieses erst einmal.

Im Übrigen danke ich Euch allen, die mir die Daumen für meine heutige Prüfung gedrückt haben - es hat sich gelohnt!


Am liebsten würde ich jetzt hier auch gleich noch einige Posts anschließen, aber es wird Zeit, mich langsam Richtung Bett zu begeben... Der Tag war anstrengend und morgen heißt es wieder früh aufstehen. Ich bin schon etwas nervös, weil meine Praktikumsanleiterin in der nächsten Zeit nicht da ist und dadurch alles etwas anders wird... Na mal sehen, ich hoffe, ich schaffe es, alle mir aufgetragenen Arbeiten zu ihrer Zufriedenheit zu erfüllen... 
Am meisten macht es mich nervös, dass ich mich seit gestern recht krank fühle... Ich hoffe, da kommt nichts Größeres auf mich zu.... Drückt mir doch bitte die Daumen, ja?!



Ich wünsche Euch einen tollen Abend, einen guten Start in die Woche und ganz viel Freude,

Eure 






Sonntag, 17. Juni 2012

"Beauty with an edge" - die Naked 2 Palette von Urban Decay



Leute,


dieser Post wird bildintensiv! ;-)

Vorab muss ich eins sagen: WOW! 
Es ist jetzt schon eine ganze Weile her, dass ich mir die Naked 2 Palette von Urban Decay zugelegt habe. Lange Zeit habe ich sie vorher bewundert und ihr hinterher gelechzt, doch dann ging sie ca. Mitte März endlich in meinen Besitz über und seitdem kann ich kaum noch die Finger von dieser Palette lassen.  




NAKED 2


Wie Ihr auf dem folgenden Bild erkennen könnt, wird die Palette zuzüglich eines kleinen Lip Glosses geliefert. Dieses nennt sich "Lip Junkie Lip Gloss"



NAKED 2 plus LIP JUNKIE LIP GLOSS



Rückseite der Palette



Eine Abbildung der Lidschattenshades



12 Wärme ausstrahlende Shades



Noch einmal mit leicht anderem Lichteinfall



Good Karma Shadow and Crease Brush:

Zusätzlich zur Palette selbst und dem Lip Junkie Lip Gloss, kommt Naked 2 auch mit der sogenannten "Good Karma Shadow and Crease Brush" daher.
Das Besondere an diesem Pinsel? 
Der Stil wird aus recyceltem Aluminium gewonnen.Seine feinen, seidigen Borsten werden aus recycelten PET Flaschen hergestellt.
Die feinen Borsten sind auf der Haut dabei tatsächlich sehr angenehm weich und fühlen sich fast schon schmeichelnd an. Sie erlauben ein präsizes Auftragen der Lidschatten und ermöglichen auch ein spielend leichtes Verblenden. Je nach Wunsch lässt sich mehr oder weniger von dem Lidschatten aufnehmen.
Dabei ist die Good Karma Shadow and Crease Brush veganer-freundlich, umweltfreundlich und cruelty-free.  
Ich stand vor dem Testen diesem Pinsel recht kritisch gegenüber, muss nach längerem Benutzen aber zugeben, dass dies bisher tatsächlich mein liebster Pinsel geworden ist und ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass ich noch mehrere Good Karma Pinsel von Urban Decay benötige.



GOOD KARMA SHADOW AND CREASE BRUSH extra verpackt



GOOD KARMA SHADOW AND CREASE BRUSH ausgepackt
















LIDSCHATTEN: 

Jetzt zeige ich Euch noch einige close-ups von den Eyeshados selbst. Ich bin ob der Farbauswahl der Naked 2 Palette total begeistert.












Die Finishs der Lidschatten und deren Namen:

Foxy: matt
Half Baked: schimmernd
Bootycall: schimmernd
Chopper: schimmernd
Tease: matt
Snakebite: schimmernd
Suspect: schimmernd
Pistol: schimmernd
Verve: schimmernd
YDK: schimmernd
Busted: schimmernd
Blackout: matt



Swatch der Eyeshadows von links nach rechts in Reihenfolge der Palette


Wie Ihr sehen könnt, überwiegen bei der Naked 2 Palette die schimmernden Lidschatten. 
Ich finde alle Lidschatten durchweg gut pigmentiert und ich mag es, dass sowohl die schimmernden, als auch die matten Lidschatten ihr gewisses Etwas haben. 

Für alle, die es interessiert: Zu den Shades, die ich am meisten verwende, gehören ganz eindeutig "Half Baked", "Suspect" und "Snakebite".

Aufgetragen fühlen sich die Lidschatten sehr angenehm an und sind - zumindest in meinem Fall - gut verträglich. Sie halten auch ohne Eyeshadow Base recht gut. Mit einer solchen lässt sich das Eergebnis aber noch toppen. Die Farben sehen noch besser aus und die Lidschatten halten noch länger. Ich kommt doch recht gut mit ihnen über einen kompletten Arbeitstag.
Positiv empfinde ich auch, dass sich die Lidschatten mit Augenmake-up-entferner leicht wieder entfernen. Dabei bleiben auch keine lästigen Schimmerpartikel zurück. 

Die Auswahl der Lidschattenfarben der Naked 2 Palette eignet sich wunderbar dazu, alltäglichere, sowie auffälligere Looks zu schminken.
 

Was sagt Ihr? Gefallen Euch die Lidschatten? 
Mich persönlichen Sprechen die Farbtöne sehr an. 





LIP JUNKIE LIP GLOSS:

Das Lip Junkie Lip Gloss kommt passend zur Palette im Shade "Naked" daher.


LIP JUNKIE LIP GLOSS



Auf den Lippen hinterlässt es einen tollen Glanz, wobei wirklich nicht viel Farbe zum Tragen kommt. Man könnte es wohl am besten als "tinted" bezeichnen. Das Lip Gloss selbst ist, wie Ihr unschwer erkennen könnt, farbhaltig. Auf den Lippen ist die Farbe aber nur noch minimal zu sehen. 


Ohne Blitz


Mit Blitz


Was ich an diesem Lip Gloss besonders mag, ist seine Pfefferminznote. Diese gibt einem das Gefühl, dass die Lippen erfrischt werden und tatsächlich gibt es anfangs auch ein minimales Kribbeln, das sich aber nicht unangenehm anfühlt und auch rasch wieder abebbt. 

Mit der Konsistenz und der Haltbarkeit des Lip Glosses bin ich durchaus zufrieden. Es klebt ein wenig, aber nicht zu doll und es nutzt sich bei lipglossgerechtem Umgang relativ langsam ab. 





Und sonst noch?

Die Preise für diese Palette schwanken ja je nach Anbieter doch ganz schön stark und man muss auch aufpassen, dass man sich keine Fälschung einhandelt. 
Ich habe für das gute Stück 44,20 € bezahlt und finde, dass dieses Produkt jeden einzelnen Cent wert war, zumal die Lidschatten sehr ergiebig sind. Außerdem bin ich preislich gesehen doch noch ganz gut weggekommen, da es Anbieter gibt, die diese Palette für 60 - 70 € verkaufen.
Ich benutze die Naked 2 Palette inzwischen fast jeden Tag und noch lassen sich keine großen Abnutzungsspuren erkennen. 
Vom kompletten Design der Palette her, bin ich restlos begeistert.



Für mich stellt die Naked 2 Palette ein absolutes Highlight in meiner Make up-Sammlung dar und ich sehe keinerlei Grund hier irgend einen Punktabzug bezüglich meiner Bewertung zu erteilen.
Die Naked 2 Palette war eine meiner besten Anschaffungen überhaupt. 

Ganz eindeutig: Von mir gehen 5 ganze Sterne an dieses Produkt!







Was sagt Ihr?
Es gibt ja bisher schon zig Blogposts über diese tolle Palette.
Gehört Ihr zu den glücklichen Besitzern?
Seid Ihr damit genauso zufrieden, wie ich? Ich freue mich darauf, Eure Meinung zu hören! 


Habt einen schönen Sonntag, 
Eure 

Mittwoch, 13. Juni 2012

Mit Stolpersteinen auf dem Weg zum Erfolg: Bubble Tea @ McCafé



Hallo und fruchtige Grüße,



Heute gibt es mal ein gewisses Off-topic. 
Ich bin ja ein Bubble Tea - Liebhaber. Da konnte ich nicht umhin, heute den Bubble Tea bei McDonald's zu probieren. Dieser ist ja gerade erst eingeführt worden und seit Montag im McCafé erhältlich. 






Der Bestellvorgang an sich war schon etwas niedlich. Man kündigte in dem McCafé, in dem ich geordert habe, doch gleich vor der Bestellung an, dass das Getränk neu eingeführt sei und man fleißig am Üben der Zubereitung wäre. Das wurde charmant erklärt und war nachvollziehbar. Niedlich war, dass eine asiatisch angehauchte Dame die Bestellung aufnahm. 




Wie lief die Bestellung ab?

Ich bekam einen Block mit Post-its gereicht. Diese waren farblich gestaltet und enthielten das Angebot bei der Getränkewahl. 


Dabei gab es drei Kategorien: 

1. Die Teebasis: Hier kann zwischen grünem Tee, schwarzem Tee, weißem Tee, grünem Milchtee, schwarzem Milchtee und weißem Milchtee gewählt werden.

2. Die Geschmacksrichtung: Zur Auswahl stehen Pfirsich, Mango, Passionsfrucht, Granatapfel, Zitrone & Limette, Vanille und Karamell. 

3. Die sogenannten Toppings: Hier steht es einem frei, zwischen Erdbeer Boba, Litschi Boba, Passionsfrucht Boba, Mango Boba und Boba Mix zu wählen. Boba steht dabei für die Perlen, also die Bubbles, des Bubble Teas. 


Wählen darf man auf dem Post-it im Übrigen auch die Getränkegröße. Davon gibt es zwei: "regular" und "grande", also normal und groß. Ich habe mich für "grande" entschieden.  








Nachdem ich die ausgefüllten Post-its der Bedienung überreicht habe, hat diese sie an die Getränkebecher aus Plastik geheftet. Dann wurden diese in die Zubereitung gegeben und ich merkte, wie sich der Übungsprozess noch abzeichnet. 
Es hat schon ziemlich lange gedauert, bis ich mein Getränk in den Händen hielt. Zum Vergleich: Ich habe bei 3 Getränken im McCafé länger gewartet als für 7 bei BoboQ, obwohl im McCafe zwei Leute daran gearbeitet haben! (Und ich rede jeweils vom Kauf von unterschiedlichen Geschmacksorten und Mischungen....)
Gut, da will ich mal nicht meckern, immerhin war die Bedienung echt lieb und ich habe Verständnis dafür, dass man Neues erst lernen muss und ein gewisses Warm-up benötigt. 




Der Geschmack & meine Erfahrungen:

Ich habe die Sorten "Granatapfel", "Mango" und "Passionsfrucht" probiert. Den Mangogeschmack fand ich offensichtlich herausschmeckbar. Granatapfel konnte ich auch ausmachen, auch wenn es ein kleines bisschen mehr nach Granatapfel hätte schmecken können. Dies war die süßeste Sorte, die ich probiert habe. Passionsfrucht schmeckte auch gut nach der Frucht, wobei ich finde, dass man bei der Sorte Mango doch mehr Fruchtgeschmack bemerkte. Ich würde sagen, Passionsfrucht und Granatapfel halten sich vom Fruchtgeschmack her die Wage und könnten davon noch ein wenig zulegen. 
Die Süße... Wie schon gesagt, war der Granatapfel Bubble Tea der süßeste der drei. Auch fand ich die Bubble Teas ein bisschen wässerig. Dadurch wirkten sie nicht so süß, wie beispielsweise die von BoboQ, was je nach Geschmack positiv oder negativ sein kann. Rein vom Geschmack her, empfand ich die McCafe Bubble Teas als "leichter" und sie wirkten durch den wässrigen Touch erfrischender. Ein bisschen mehr Kühle hätte für noch mehr Erfrischung sorgen können.

Die Perlen sind von den Geschmacksrichtungen her betrachtet lecker und fruchtig. 
Probiert habe ich Litschi, Mango und die gemischte Variante. Letztere stellt dabei meinen Favoriten dar. 
Zu den Perlen muss ich aber auch sagen, dass sie ein sehr dünnes Häutchen haben, das sie umgibt und sie so sehr schnell aufgehen, wenn sie auch nur in Berührung mit der Zunge kommen. Man braucht so gut wie gar keinen Druck. Dadurch fehlt mir persönlich leider das spaßige Gefühl, die Perlen richtig aufploppen lassen zu können und ich habe das Gefühl, dass den Perlen "der Biss" fehlt.



2 Mangoperlen und eine Erdbeerperle



Geöffnete Bubble - mit leckerem Inhalt



Was mir auch auffiel: Anders als bei BoboQ wurde der bei der Herstellung entstehende Schaum nicht entfernt und mit ins Glas geschüttet. Das hat unwahrscheinlich viel Platz weggenommen und man hat somit sozusagen "Luft" gekauft. Ich würde daher empfehlen, die große Variante des Bubble Teas zu kaufen, damit man wirklich etwas von dem Getränk hat, oder aber auf den Schaum hinzuweisen und zu bitten, diesen Abzuschöpfen.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Nicht-Abschöpfen im McCafé generell so gehandhabt wird, oder ob es ein Anfängerfehler war, tippe aber auf Letzteres.




Aufgefallen ist mir auch, dass der Deckel bei diesem Bubble Tea, wie auch bei beispielsweise den Milkshakes bei McDonald's, aufgesetzt ist und in dessen Mitte eine gestanzte Öffnung für den Strohhalm vorhanden ist. So ist die Gefahr größer, dass der Bubble Tea auskippt, oder überschwappt, als bei den zugeschweißten Varianten anderer Anbieter. (Ich rede zumindest vom ersten "ungeöffneten" Transport.) 


Was noch? Der Strohhalm ist unten nicht angeschrägt, sondern gerade. Dadurch lassen sich die Bubbles manchmal besser einsaugen, wenn man ihn einfach etwas höher und lose in den Becher steckt. Die Bubbles sind aber recht klein und passen gut durch den Strohhalm. Das gleicht das Ganze etwas aus. 





   

Aber: Trotz aller Kritik muss ich sagen, dass ich positiv überrascht bin. Ich hätte ehrlich gesagt weniger von einem McDonald's Bubble Tea erwartet. Tatsächlich stellt er sich aber derzeit auf Platz 2 meiner Lieblingsanbieter von Bubble Tea. 
Ich bin von dem Geschmack bisher überzeugt. Die Perlen finde ich verbesserungswürdig. Ich denke, die Füllmenge wird sich bessern, wenn sich die Zubereiter etwas mehr eingefuchst haben.

Von der Preis-Leistung finde ich es doch ganz ok.... Dann hoffentlich auch mit weniger Schaum beim nächsten Mal!




Eine Bewertung mit Sternen nehme ich noch nicht vor. Ich Denke, dazu bedarf es noch etwas mehr Einführungszeit und weiteren Tests seitens meiner.









Ich musste Euch diese Erfahrung einfach näher bringen, auch wenn ich jetzt mal wieder zu wenig Schlaf bekomme.... Ich habe mich einfach gefreut, meinen Feierabend so schön mit Bubble Tea zu begießen! (^____^)v
Nichtsdestotrotz, muss ich jetzt zusehen... Also, husch jetzt.... ab ins Körb...ehr... Bettchen....


Schlaft alle fein,
Eure